Freitag, 9. Dezember 2022

Pinocchio – Die Komplette Serie

„Kleines Püppchen, freches Bübchen – die Welt ist Groß und du bist klein…“ – diese Titelmelodie haben vermutlich noch viele von uns im Ohr, insbesondere welche im laufe der letzten zwei Jahrzehnten des vergangenen Jahrtausends ihre Kindheit verbrachten und diese ab und an vor dem Bildschirm verbringen durften. Viele werden die Melodie nun sicherlich im Kopf haben und wissen, dass hiermit die Zeichentrick-Serie von Pinocchio gemeint ist, welche sich seinerzeit über zweiundfünfzig Episoden erstreckte, welche man auf nur neun DVDs in eine bunt gestaltete Gesamtbox steckte, die durch die Studio 100 Media GmbH in den Handel gebracht wurde. Auch uns ist die Serie noch dunkel im Gedächtnis geblieben, sodass es uns natürlich eine große Freude war, vor kurzem wieder in die Folgen hiervon hineinsehen zu dürfen. Was die Box auf technischer Ebene so zu bieten hat und worum sich die Serie inhaltlich dreht, möchten wir euch nun nachfolgend kurz zusammenfassen. Die Serie basiert wie auch die zahlreichen Verfilmungen auf dem beliebten Kinderbuch-Klassiker, worin sich die Geschichte um den einsamen alten Tischler Geppetto dreht, der sich schon seit Jahren nach einem richtigen Sohn sehnt. Er lebt zusammen mit seiner Katze Giuliette sowie seinem Specht Rocco in einem bescheidenen Haus inmitten eines kleinen Städtchens. Eines Tages arbeitet Geppetto an einer Holzpuppe. Als er diese fertiggestellt hatte, erwacht diese plötzlich über Nacht zum Leben, sodass sie sowohl ihre Gliedmaßen bewegen als auch eigenständig denken und sprechen kann – ein wahres wunder ist geschehen und Geppetto erkennt, dass sein Wunsch nun endlich wahr geworden war und behandelt die Puppe in der Tat wie seinen eigenen Sohn, sodass er ihn bereits am Tag darauf in die Schule schickt, damit dieser die wichtigen Dinge für das Leben lernt. Auf seinem weg dorthin lernt er die kleine Ente Gina kennen, mit welcher er sich schnell anfreundet. Ebenso begegnet er jedoch auch dem Fuchs sowie einem Straßenkater, welche mit dem lebendigen Holzjungen jedoch keinerlei guten Absichten haben. Die beiden versuchen Pinocchio, wie Geppetto ihn getauft hatte, dazu zu überreden ein Puppentheater zu besuchen, jedoch nicht nur dazu sich dabei zu unterhalten, sondern ihn hinterlistig an den Puppenspieler zu verkaufen um aus Pinocchio ordentlich Profit zu schlagen. Gutgläubig und unerfahren wie Pinocchio jedoch ist, folgte er Fuchs und Kater in das Theater, wo er kurzerhand entführt wird, für seine Auftritte die er absolviert jedoch Geld erhält. Dennoch fühlt sich Pinocchio dort alles andere als wohl und versucht verzweifelt seinen Geppetto wiederzufinden. Auch dieser hat sich voller Sorge um seinen besonderen Jungen bereits auf die Suche nach diesem gemacht. Die beiden hinterlistigen Tiere Fuchs und Kater versuchen ihn auf seinem Weg immer wieder davon abzuhalten zum alten Tischler zurückzukehren um ihn für ihre eigenen Zwecke auszunutzen. Auf seiner Reise begegnet Pinocchio jedoch auch einer guten Fee, die aus der Holzpuppe einen richtig braven Jungen machen möchte um damit Geppetto künftig seine Sorgen zu nehmen. Was man in der Serie zu sehen bekommt ist eine lange abenteuerliche Reise des kleinen Pinocchio, der seinen (Zieh-)Vater um alles in der Welt wiederfinden möchte, jedoch immer wieder durch Fuchs und dem Straßenkater ausgebremst wird. Im Laufe der Geschichte landet er Geschichte landet die kleine Holzpuppe im Bauch eines Wals, wo er durch Zufall auf den ebenso bereits davor verschlungenen Geppetto trifft, dem er schwört fortan ein braver Junge zu sein, so dass Pinocchio am Ende seiner Reise ein richtig menschlicher Junge werden darf. An sich ist der Inhalt dieser zweiundfünfzigteiligen Serie den Filmen recht ähnlich, jedoch unserer Meinung nach inhaltlich weit ausgefeilter und umfangreicher in ihrer Erzählung, wobei uns die Seriendarstellung von Pinocchio sogar noch um einiges besser gefällt als das bekannte Meisterwerk von Walt Disney. Optisch erzählt man hier sehr liebevoll gestaltete Charaktere, welche bei den Kindern sehr schnell Anschluss finden und sowohl vor viereinhalb Jahrzehnten bei seiner Uraufführung als auch heute noch sehr zu gefallen wissen. Optisch erhält man hier sehr schöne Farben als auch schön gestaltete Motive, an denen sich auch der Kontrast entsprechend angleicht. Aufgrund des Alters der Serie ist die Schärfe des Bildes zwar nicht immer einwandfrei, jedoch trotzdem gut gegeben, sodass man sich diese zweifelsohne ansehen kann. Der Ton ist hier im Dolby-Format in deutscher Sprache verfügbar wobei die Dialoge zwischen den Figuren jederzeit gut zu verstehen sind. Diese Produktion bringt eine Laufzeit von über einundzwanzig Stunden mit sich, die gut verteilt für beste Unterhaltung über einen längeren Zeitraum hinweg sorgt. Die Serie ist uns bereits aus unserer eigenen Kindheit noch gut im Gedächtnis geblieben und hat uns auch heute noch sehr gefallen. Auch gegenwärtige Kinder fanden hieran schnell gefallen, sodass die Serie nach wie vor sehr zu empfehlen ist. Inhaltlich sowie auch für die technische Verarbeitung der Box vergeben wir dafür insgesamt acht unserer möglichen zehn Bewertungspunkte und empfehlen euch diesen Kinder-Serien Klassiker sehr gerne weiter.

Gewinnspiel: Wir verlosen 1x1 DVD-Komplettbox von Pinocchio wenn ihr uns folgende Gewinnfrage richtig beantworten könnt: „Wie heißt der alte Mann, der Pinocchio erschaffen hat?“ Wenn ihr die richtige Lösung wisst, so schickt uns eure Zuschriften gemeinsam mit eurem Namen und eurer Anschrift an redaktion.theworldssociety@gmx.at und mit ein wenig Glück gehört die Box bald einem von euch. Teilnahmeschluss ist am 15. Dezember 2022. Eine Barablöse ist ausgeschlossen. Eure Daten werden vertraulich behandelt, dienen lediglich der Gewinnermittlung und werden keineswegs an Dritte weitergegeben. Bitte vergesst nicht, eure Eltern um Erlaubnis oder gar um Hilfe zu Fragen um an diesem Gewinnspiel teilzunehmen!

Michel aus Lönneberga - TV-Serien Komplettbox

Michel aus Lönneberga ist neben Pippi Langstrumpf eines der wohl beliebtesten und zugleich bekanntesten Kinderbüchern, die einst von der schwedischen Autorin Astrid Lindgren verfasst wurden. Auch dieses erfreute sich enormer Beliebtheit, sodass dieses mitunter auch Anklang bei unterschiedlichen Produzenten fand, sodass man sich zu Beginn der 1970er Jahre dazu entschlossen hatte die Handlungen der Bücher entsprechend in eine Serie zu verpacken und mitunter auch zu verfilmen. Seit Mitte der Siebziger Jahre wurde die Serie immer wieder bis hin zur Jahrtausendwende in regelmäßiger Form im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. In den vergangenen beiden Jahrzehnten hielten sich Wiederholungen hiervon eher zurückhaltend, sodass man sich glücklich schätzen konnte, wenn man eine der DVD-Komplettboxen besaß, die ebenso in den letzten Jahren ziemlich Rar geworden sind. Aufgrund dessen hat man sich bei der Studio 100 Media GmbH diesem Problem angenommen und die Serie erneut in Form einer platzsparenden DVD-Box, welche insgesamt drei Datenträger mit dreizehn darauf befindlichen Episoden enthält. Hiervon haben auch wir dieser Tage ein Exemplar erhalten, sodass wir uns der Serie nach sehr langer Zeit wieder einmal annehmen durften und dabei natürlich auch ein besonderes Augenmerk für die technische Verarbeitung hiervon an den Tag legten, sodass wir euch das Wichtigste hierzu gerne wieder zusammengefasst haben. Michel (Jan Ohlsson) ist ein fünfjähriger Junge, der zusammen mit seiner Schwester Ida (Lena Wisborg), seinem Vater Anton (Allan Edwall), seiner Mutter Alma (Emy Storm), der Großmutter Kröse-Maja (Carsta Löck) sowie den Hofknechten Lina (Maud Hansson) und Alfred (Björn Gustafson) auf dem Katthult-Hof in Lönneberga, einem kleinen Örtchen inmitten von Schweden lebt. Michel ist wie für sein Alter üblich ziemlich aufgeweckt, jedoch aufgrund seiner ständigen Streiche die er im Schilde führt überall bekannt, sodass es oft schon mal nach Ärger roch, wenn ihm bloß ein Missgeschick passiert war. Meist bringt er dadurch seinen Vater Anton regelrecht in Rage, der dem Lausejungen mit einer Tracht Prügel oder dem Verweilen im Holzschuppen vor dem Haus droht, in welchem er zur Strafe eine Zeit lang absitzen muss. Dies macht dem kleinen Michel allerdings nur wenig aus, denn dort hat er genügend Zeit um an Holzfiguren zu schnitzen und dabei über weitere Streiche nachzudenken. Als Michels bester Freund gilt Alfred, welcher als Hofknecht bei der Familie Svensson angestellt ist und wie auch Lina mittlerweile als Teil der Familie gilt. Hierin bieten sich zahlreiche bunte Geschichten eines kleinen jungen der mal mehr, mal weniger im Schilde führt, doch am Ende meist als Sündenbock hergestellt wird. Trotz seiner Streiche, kann niemand dem kleinen Michel lange böse sein, denn immerhin ist er bloß ein kleiner Junge, der nach außergewöhnlichen Abenteuern sucht. Inhaltlich könnte man sich ein Format wie dieses in der Gegenwart wohl kaum noch vorstellen. Hierfür ist unsere Gesellschaft bereits viel zu kritisch geworden, sodass man meinen würde, dass diese Serie eine Art von Gewaltverherrlichung darstellt. Seinerzeit fand diese Serie jedoch enormen Zuspruch und wird auch heute noch von vielen Erwachsenen immer noch gerne gesehen und mitunter auch an die nächste Generation an Kindern weitergegeben, denn insgesamt ist die Serie rund um Michls streiche sehr lustig ausgefallen. Die Darstellung der Geschichte wirkt sehr authentisch, sodass man bereits als Kind das Gefühl hatte, als würden die hier dargestellten Figuren tatsächlich bestehen. Die Schauspieler legten besonders Talent an den Tag und für das Kinderfernsehen von damals waren auch keinerlei großartige Effekte von Nöten um am Ende erfolgreich zu sein. Auch heute noch würden wir persönlich eine Serie wie diese auf jeden Fall empfehlen und diese mitunter auch wieder öfter im Fernsehprogramm mitaufnehmen. Optisch liefert das Bild meist natürliche, wenn auch ein wenig blasse Farbtöne. Der Kontrast hingegen ist etwas kräftiger und gleicht dies mitunter auch gut aus. Die Schärfe des Bildes ist altersbedingt nicht immer einwandfrei doch in akzeptablem Zustand vorhanden, sodass man dem Inhalt doch sehr gut folgen kann. Der Ton ist hier in Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono) verfügbar und erklingt über die Front der Wiedergabegeräte auf gut verständlicher Ebene. Alles in allem liefert die Serie über viereinhalb Stunden beste Unterhaltung die in dieser Box sehr gut zusammengefasst wurde. Zusätzliche Extras sind hier keine enthalten, wobei wir der Ansicht sind, dass es ohnehin schon viel wert ist, auch heute noch eine Serie aus der damaligen Zeit in einer Qualität wie dieser zu erhalten, sodass wir hierfür in unserer Gesamtwertung insgesamt siebeneinhalb unserer möglichen zehn Bewertungspunkte vergeben möchten. Wer an dieser Serie unter anderem gefallen findet, hat die Möglichkeit auch auf die Spielfilmbox von Michel Aus Lönneberga zurückzugreifen, welche in gesonderter Form ebenso erhältlich ist.

Die Biene Maja (Klassik) - TV-Serien Komplettbox

Die Biene Maja ist eine Serie, die inmitten der Siebziger Jahre entstanden ist und seither zahlreiche Kinder für sich begeistert hat. Hierfür konnten sich mehrere Generationen bereits begeistern und bis heute findet die beliebte Biene bei den Kindern ihren Zuspruch. Mittlerweile findet die Serie ihre Neuauflage in CGI-Animationsformat und weiß jedoch auch im altbewährten Zeichentrick-Format immer noch zu gefallen. Die Studio 100 Media GmbH hat diese bereits vor einigen Jahren als Gesamtbox in den Handel gebracht. Aufgrund der Tatsache, dass diese bereits seit einigen Jahren aus den Regalen verschwunden war, die Nachfrage jedoch immer noch ungebrochen ist, hat man diese nun wieder zurück in den Handel gebracht, sodass auch wir nun in den Genuss gekommen sind uns diese Episoden erneut anzusehen und euch die wichtigsten Einzelheiten sowie auch die technischen Gegebenheiten hierzu zusammengefasst haben, damit auch ihr euch einen ersten Blick über diese Veröffentlichung machen könnt. Maja ist eine kleine liebevolle Biene, die zusammen mit ihren Freunden Willi, Flip, Thekla und vielen weiteren auf der sogenannten Klatschmohnwiese lebt und dort neben dem täglichen Bienen-Dasein außerdem noch manche Abenteuer begeht. Die Wiese bietet genügend Lebensraum für die unterschiedlichsten Lebensformen, sodass man dort zahlreiche Ameisen, Käfer, Fliegen, Spinnen, Regenwürmer, Grashüpfer sowie zahlreiche weitere kleine Tiere und Insekten entdecken kann. Hierbei begleitet man eine junge Biene dabei, wenn sie zusammen mit ihren Freunden die große Welt entdeckt und manchmal dabei auch in die eine oder andere gefährliche Situation gelangt. Zusammen meistern sie jedoch jedes Abenteuer, denn Maja kann sich auf ihre Freunde immer verlassen, genau so wie es im umgekehrten Sinne der Fall ist. Die Biene Maja war eine der ersten japanischen Zeichentrickserien, welche in dieser Form und diesem Ausmaß einst produziert wurden. Nebenher gab es noch weitere Produktionen, welche auch in der heutigen Zeit bereits längst als Klassiker gelten und längst nicht in Vergessenheit geraten sind. Ganz im Gegenteil, denn manche von ihnen erfreuen sich sogar einer modernisierten Neufassung. Die Produktion, welche unter anderem in Zusammenarbeit zwischen dem ORF und unter anderem auch dem ZDF bei Nippon Animation in Auftrag gegeben wurde, wurde in Japan gefertigt und für das deutschsprachige Kinderfernsehen entsprechend synchronisiert. Vor allem die Synchronstimme des „faulen Willi“ von Eberhard Storeck trägt zur wesentlichen Unterhaltung der Serie bei. Das Titellied zur Biene Maja, welches durch den Tschechischen Sänger Karel Gott eingesungen wurde ist bei Jung und Alt bekannt und beliebt. Inhaltlich vermittelt die Serie einige Hintergrundinformationen rund um die winzigen Lebewesen und vermittelt den jungen Zuschauern zudem auch einige positive soziale Werte, sodass man diese durchaus als pädagogisch wertvolles Material einstufen kann. Die Serie selbst umfasst einhundertvier Episoden, welche hier in Form von sechzehn DVDs in einer Gesamtbox erschienen ist. Rund fünfundzwanzig Jahre nach der Erstausstrahlung wurde die Serie auf mehrere Etappen in chronologischer Form nach und nach aufbereitet, sodass sich die Serie in drei qualitative Etappen unterteilt, welche sich allesamt in minimalen Bereichen voneinander unterscheiden. Dabei legte man großen Wert darauf Schmutzpartikel weitgehendst zu entfernen und die Farben zu sättigen. Ebenso wichtig war es der Produktionsfirma wichtig, das bestmögliche an der Schärfe herauszuholen, was altersbedingt jedoch nicht immer vollständig gelungen ist, sodass man immer wieder mit Unreinheiten im Bild rechnen muss. Was den Ton anbelangt, so bekommt man hier eine deutsche Spur (Dolby Digital 2.0) in Mono zu hören, wobei die Dialoge zwischen den einzelnen Charakteren vorwiegend über die Front zu hören, jedoch jederzeit gut zu verstehen sind – bei den letzten rund zwanzig Episoden jedoch ist der Klang im Allgemeinen etwas dumpfer. An sich gibt es an dieser Gesamtbox nicht viel zu kritisieren, denn Qualitativ wurde versucht das derzeit Bestmögliche an Qualität im gemäßigten Budget dabei herauszuholen. So sind wir bereit euch diese DVD-Box der Biene Maja sowohl was den Inhalt anbelangt als auch in technischer Hinsicht entsprechend weiterzuempfehlen und vergeben hierfür in unserer Gesamtwertung zu guter Letzt acht unserer zehn möglichen Bewertungspunkte. So bieten sich einem hier einundvierzig-einhalb Stunden nostalgische Unterhaltung, bei welcher Kinder und junggebliebene gewiss auf ihre Kosten kommen werden